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Nachdem Melanie Lebreton dem Himmelfahrts-Prüfungstermin (siehe http://www.tegeljudo.de/Archive/5293) verletzungsbedingt nur als Zuschauerin beiwohnen konnte, hatte sie am heutigen Totensonntag Gelegenheit, ihr Judokönnen den Prüfern Marco Sielaff, Dennis Martens und Thomas  Wawrzinek zu beweisen.   Prüfungsort war ebenfalls die Turnhalle der Berliner Judofreunde, welchen den Termin wieder hervorragend unterstützt hatten.

Aufgrund der Tatsachen, daß  Melanie bereits im Vorfeld des Frühjahrstermines zwei der Prüfer öfters konsultiert hatte und auch fleißig deren Hinweise mit in ihre Vorbereitung einfließen ließ und sie dann verletzungsbedingt noch etwas weitere Zeit zum Üben investieren konnte, hätte man meinen können, daß wir Zuschauer doch recht gelassen u. entspannt Melanies Prüfung beobachten konnten – doch weit gefehlt, Melanies Demonstrationspartner Ingo hat seit dem Vortag mit massiven, akuten, gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen, so daß wir ernsthaft Angst haben mussten, ob er die Belastung durchstehen kann. Aber mit eiserner  Willensstärke hat  Ingo durchgehalten u. es Melanie ermöglicht, ihre (für mich) bisher beste Demonstration der Nage-no-Kata zu zeigen. Die restlichen Prüfungsfächer wurden dann seitens der Kommission stichprobenartig untersucht – in der Regel ein sehr gutes Zeichen – mit der einen oder anderen Technik konnte Melanie dann direkt “glänzen”, mir fallen da  spontan ihre Soto-Maki-Komi-Kombination im Stand und die Herausarbeitung des Hara-Gatame im Boden ein.
Auch bei den obligatorischen Nachfragen zu bestimmten Aspekten der Techniken konnte sie aus dem Stegreif plausible Antworten liefern, so daß die Kommission recht zeitig zum Schluss kam, daß sie nun anfangen kann, sich auf den zweiten Dan vorzubereiten 😉
Danach hieß es noch etwas warten, bis auf den anderen Matten die Prüfungen ihre Prüfungen beenden konnten.
Nach der Verkündung der neuen Graduierungen durch die JVB-Prüfungsreferentin Astrid Machulik konnte sich Melanie mit berechtigtem Stolz und Freude dann endlich ihren neuen, schwarzen Gürtel um die Hüften schnüren.

Auch im Namen von Melanie möchte ich allen großen Dank aussprechen, welche zum Gelingen der Prüfung mit beigetragen haben, egal ob als Uke, mittels judotechnischer Ratschläge, als moralischer Beistand oder schlichtweg durch Freiraum zum Üben …

So nun heißt es, die Daumen drücken, daß Ingo bald wieder gesundheitlich in Ordnung kommt!

Bertram

PS: Hier gibt es den Bericht des JVBs zum Thema:
https://www.judo-verband-berlin.eu/erfolgreiche-danpruefung-vom-1-bis-zum-5-dan

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